Die Flussperlmuschel ist empfindlich. Sie lebt nur im Süßwasser und auch nur dort, wo Bäche in Urgebirgs- und Sandsteinformationen rasch fließendes, klares, reines und kaltes kalkarmes Wasser führen.
Solange die Perlmuschelbäche unverändert und sauber blieben, gediehen die Bestände gut. So wurden von 1814 bis 1857 im Bayerischen Wald und in Oberfranken mehr als 156 000 Perlen gefischt.
Mikimoto nahm von einer Seeperlmuschel rechteckige Stückchen Manteloberhaut, wickelte damit sechs Millimeter dicke Perlmutterkügelchen ein und verschloss diese künstlichen Perlsäckchen mit einer Naht.