Mops

Mops
Als Modehund ausgebellt
Einst galten sie als Ideal der Treue. Dann mästete man sie zu lächerlichen Karikaturen. Heute schätzt man ihren Sportsgeist.
Des Hundes hübsche Häßlichkeit
So war zum erstenmal ein Mops in unseren engeren Gesichtskreis geraten. Ich war sehr skeptisch: ein degenerierter, hypersensibler, wenn nicht gar hysterischer Hund.
Ahnenreihe zurück bis zu den Mongolen
Möpse sind keine Kläffer. Wenn Bella bellt, dann in einem tiefen, rollenden, melodischen Tonfall. Nacken- und Rückenhaar sträuben sich dabei gewaltig. Wenn sie bellt, meint sie es ernst. Im übrigen beherrscht sie das normale Hundevokabular.
England, Pommern, Schlesien
Auch in England war der Mops so rar geworden, daß die alte Queen Elisabeth vergeblich einen zu erwerben suchte. Doch dann besann man sich auf der britischen Insel wieder auf die ursprünglichen Tugenden der Rasse.
Neigung zur Gefräßigkeit
Worin sich alle, auch die Wohlwollendsten, einig sind: Möpse neigen zur Gefräßigkeit, verfetten leicht und sind dann träge. Wenn Bella deutliche Charakterschwächen hat, sind es Naschsucht und Vielfresserei. Ihre liebsten Geräusche sind Tellerklappern.