Mehr Tiere
Tiere, die in keine größere Familie passen werden hier gelistet. Außerdem finden Sie hier Tiere, die momentan noch keine eigene Rubrik haben.
Badeschwamm
- Schwamm drüber
- Wer einen echten Badeschwamm benutzt, wäscht sich mit einem Tier. Genau gesagt: Mit dessen Skelett.
- Schwammfischen ist gefährlich
- Von den althergebrachten Gebräuchen hat sich im wesentlichen nur die Verwendung als Badeschwamm erhalten.
- Zoologisches Stichwort
- Der Echte Badeschwamm (Euspongia officinalis) ist die bekannteste Art aus der Familie der Badeschwämme (Spongiidae), die in die Ordnung der Netzfaserschwärmme (Cornacuspongida) gehören.
Kaninchen
- Die herzige Landplage
- Kaninchen sind lieb anzusehen. Aber sie können enorme Schäden anrichten.
- Sie paaren sich nahezu ununterbrochen
- Wo sie günstige Lebensbedingungen fanden - und fast jede Lebensbedingung ist günstig für Kaninchen -, vermehrten sie sich rasch.
- Zoologisches Stichwort
- Das Wildkaninchen (Oryctolagus cuniculus) ist die Stammform des Hauskaninchens (Stallhase).
Koralle
- Blumentiere
- Korallen bauen Riffe aus Kalk und liefern Schmuck; sie bilden Kolonien und leben in Gemeinschaft mit Algen.
- Larven aus dem Magen
- Im Magenraum der Blumentiere finden sich muskulöse Scheidewände. Dort liegen die Geschlechtszellen, aus denen die Larven hervorgehen.
- Sie bildet Riffe
- Die Zahl der Fangarme hilft, die Korallentiere zu unterscheiden - in Achtstrahlige und Sechsstrahlige.
- Sie braucht Licht
- Viele Korallen kommen ohne die Lebensgemeinschaft mit den Algen offenbar überhaupt nicht aus. Denn in völliger Dunkelheit stellen sie ihr Wachstum ein und sterben ab.
- Zoologisches Stichwort
- Korallen sind im weitesten Sinne alle rund 6500 Tierarten in der Klasse der Blumentiere (Anthozoa), die zum Stamm der Nesseltiere (Cnidaria) und in die Unterabteilung der Hohltiere (Coelenterata) gehören.
Krabbe
- Stielauge
- Die Krabbe habt acht Laufbeine und zwei Scherenbeine. Viele laufen seitwärts schneller als nach vorne. Ihre Augen sind zum Einklappen eingerichtet. Bei manchen Krabben sitzen sie sogar auf Stielen.
- Bergleute im feuchten Sand
- Alle zwölf Stunden ist Ebbe. Mit ihr beginnt ein emsiges Treiben auf den Schlickbänken und weiten Sandgestaden der ostafrikanischen Küste.
- Eine Luftblase zur Reserve
- Krabben sind ja Krebse, und Krebse sind von Haus aus Kiemenatmer. Kiemen müssen feucht sein, damit sie auch an der Luft ihre Aufgabe erfüllen.
- Signal, Schaufel und Waffe
- Die Schere ist das Universalwerkzeug der Krabben: als Signal bei der Balz, als Schaufel beim Graben, zum Festhalten der Weibchen, zum Sammeln und Ergreifen der Nahrung, als Waffe gegen Rivalen und Artfremde - ein Gerät für alle Zwecke.
Krake
- Acht kräftige Arme
- Vielen Leuten graust vor den Kraken. Dabei sind es recht intelligente Tiere. Und, wie die Geschichte hier beweist, sogar lustige Spielgefährten.
- Dumme Geschöpfe haben keinen Spaß am Spiel
- Am nächsten Tag tauchten wir an der gleichen Stelle erneut, um den Kraken von gestern vielleicht wiederzutreffen. Und tatsächlich - da saß er.
- Nach sechs Versuchen hat das Tier begriffen
- Es war eines meiner erstaunlichsten Erlebnisse, als ich in einem Wissenschaftlichen Institut in Massachusetts erlebte, wie Kraken getestet und dressiert wurden.
- Zoologisches Stichwort
- Kraken sind eine Familie (Octopodidae) Achtarmiger Kopffüßer (Ordnung Octobrachia) in der Weichtierklasse der Kopffüßer (Cephalopoda).
Laubfrosch
- Der grünlackierte Hausfreund
- Man sperrte ihn samt Leiterchen ins Einmachglas und hoffte auf Wetterprognosen. Meist vergeblich. Er war der Hausfreund unserer Kindertage und ist heute bei uns selten geworden.
- Mühsames Stöhnen
- Ich hoffe, daß alle Beobachter, die den Gesang des Männchens von Hyla meridionalis beschreiben, ihn auch wirklich selbst gehört haben.
- Winterquartier
- Von den Waden und dem Bizeps kommen wir auf die Schwimmtechnik des Froschs, die insofern interessant ist, als der Kulturmensch sich mindestens die Fußbewegung des schwimmenden Froschs abgeschaut hat.
- Grün oder braun, gelb oder blau
- Wir sind immer noch beim Äußeren des Laubfroschs. Er sei lackgrün, sagt man. Das kann stimmen, muß aber nicht.
- Der Laubfrosch ist ein Winterlangschläfer
- Es scheint sicher zu sein, daß die Laubfrösche nicht dem Wasser zustreben, wenn sie überwintern wollen, sondern mit feuchten, frostsicheren Schlupfwinkeln, die ihnen die Natur anbietet (sie können mit ihren Fingerkuppen nicht graben), vorliebnehmen.
- Hauptfeinde: Die Amseln
- Etwa elf Tage dauert es, bis sich die Kaulquappen freischwimmen. Sie sind olivfarben und glänzen wie Perlmutter und Goldflitter. Man erkennt Laubfroschlarven an dem hohen, durchsichtigen Flossensaurn, der bis zwischen die Augen reicht.
- Kulturgeschichte des Laubfrosches
- Die Kulturgeschichte des Laubfrosches sieht auf weite Strecken nicht anders aus als die des Frosches im allgemeinen. Ihm werden viele Eigenschaften zugeschrieben: göttliche, menschliche und teuflische.
- Laubfrosch - So entstand der Wetterfrosch
- Sonst aber ist von den antiken Fröschen nur Gutes zu berichten. Auch ihr Ruf als Wetterpropheten geht auf diese alte Zeit zurück: Besonders die Laubfrösche waren dem Apollo heilig und besaßen weissagende Fähigkeiten.
- Zoologisches Stichwort
- Laubfrösche sind mit Kröten näher verwandt als mit den echten Fröschen. Sie gehören zur Unterordnung Procoela in der Ordnung der Froschlurche (Anura oder Salientia).
Plankton
- Schwebewesen
- Die Mikrowelt des Wassers ist vielfältig und voller Wunder. Das Erstaunlichste ist, wie die winzigen Lebewesen angepaßt sind, um zu überleben.
- Plankter sind keine Zierformen
- Losgelöst vom Erdboden konnte, sich die Plankter - so nennt man die einzelnen Bestandteile des Plankton - zu Formen entwickeln, die zum Schönsten gehören, was die Natur hervorgebracht hat.
- Rädertiere, Wasserflöhe und Hüpferlinge
- Auch Fett schwimmt oben. Darum tragen manche Kleinkrebse und die Eier vieler Fische, die im Plankton treiben, eine Ölkugel in ihrem durchsichtigen Körper.
- Nachts gehen sie auf die Weide
- Durchsichtigkeit bringt ein Problem: Die schädlichen ultravioletten Strahlen können in den Körper eindringen und ihn zerstören. Sie werden allerdings durch das Wasser schnell geschwächt.






