Storch

Storch
Klappern gehört zum Handwerk
Obwohl wir dem Storch das Leben schwer machen, werden wir nicht müde, das Lob des glückbringenden Vogels zu singen.
Sie nicken und knicksen und fliegen davon
Die Sachkenntnisse über den Storch sind in der Antike nicht zahlreich, aber größtenteils treffend. Dem Römer Plinius fiel es zum erstenmal auf, dass der Storch ein Zugvogel ist.
Der Storch auf dem Nest
An einem wunderschönen Frühlingstag, Anfang April, hatte sich aus einer Gruppe Störche, die von Südwesten geflogen kam, einer gelöst. Während die anderen ihren Flug fortsetzten, schwebte er tiefer und tiefer.
Im Dorf läutet es öfter als anderswo
Ende April legte die Störchin ihr erstes Ei, zwei Tage später ein zweites. Nach einer Woche lagen vier Eier im Nest.
Mit den Kindern wächst der Appetit
Erst nach einer Stunde fliegt der Storch zum Nest zurück. Dort richtet er seinen Schnabel abwärts zum Nestboden und würgt.
Ein Einzelgänger greift an
Eines Tages kam von Osten her ein Fremdstorch angeflogen, ein Einzelgänger, der noch kein Nest gefunden hatte. Die Störchin war im Nest bei den Jungen, Vater Storch stolzierte auf der Wiese.
Die ersten Flugversuche
In den Pausen zwischen den Fütterungen probierten die Jungen die Tragkraft ihrer Schwingen aus. Heftig schlugen sie mit den Flügeln. Und siehe da - drei, vier Flügelschläge lang konnten sie sich über dem Nest in der Luft halten!
Zoologisches Stichwort I
Unser Weißstorch (Ciconia ciconia) gehört zur Familie Störche (Ciconiidae) in der Ordnung Schreitvögel (Ciconiiformes). Alle echten Störche sind durch lange Beine und lange, spitze Schnäbel gekennzeichnet.
Zoologisches Stichwort II
Außer in Europa kommt der Weißstorch in Nordafrika sowie in Vorder- und Zentralasien als Brutvogel vor. Einige brüten in Südafrika.
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