Fische
Fische (Pisces) sind wechselwarme fast ausschließlich im Wasser lebende Wirbeltiere mit Kiemen. Etwa die Hälfte aller Wirbeltierarten sind Fische, die ältesten bekannten Fossilien sind rund 450 Millionen Jahre alt.
Man unterscheidet speziell Knorpelfische (Chondrichthyes), zu denen unter anderem die Haie und Rochen zählen und Knochenfische (Osteichthyes), die alle anderen Fische umfassen.
Das mit Fischen befasste Forschungsgebiet heißt Ichthyologie.
Quelle: Wikipedia
Flussaal
- Ein Vewandlungskünstler
- Nicht nur, daß sie viele Tausende von Kilometern zurücklegen, um vom Schlüpfplatz zu ihrem Lebensraum und dann wieder zurück zu kommen. Sie wechseln währenddessen auch mehrfach ihre Gestalt.
- Ein Wirtschaftsfaktor
- Der Europäische Flußaal ist nicht bloß irgendein Tier, sondern ein Wirtschaftsfaktor. Er wird in Mengen gefangen. So gibt es ein mehr als nur wissenschaftlich begründetes Interesse an der Biologie dieses Fisches.
- Fressen und Wachsen
- Nach dem Erreichen ihres endgültigen Wohngewässers kommt ein jahrelanges Stadium des Fressens und Wachsens. Die Flußaale heißen nun wegen ihrer gelblichen Flanken und des Bauches Gelbaale. Sie gehen in der Dämmerung auf Jagd.
- Zoologisches Stichwort
- Flußaale (Anguillidae) sind eine Familie schlangenförmiger Knochenfische in der Ordnung der Aalfische (Anguilliformes). An ihrem langgestreckten, drehrunden Körper fehlen die Bauchflossen. Die Brustflossen befinden sich seitlich hinter dem Kopf.
Hai
- Über den Umgang mit Haifischen
- Die Anklage lautet auf Mord. Haie sind Verbrecher, gewalttätige Bestien! So werden sie dargestellt. Aber so sind sie gar nicht.
- Angriff
- Bei den Haien kann man noch heute sehen, wie unsere Zähne entwicklungsgeschichtlich entstanden. Der Körper des Hais ist mit dreieckigen Placoidschuppen bedeckt, die sich am Maulrand anders entwickeln und so die Funktion von Beißwerkzeugen übernehmen.
- Blut im Wasser
- Ein weiterer Schlüsselreiz, der beim Hai Angriffsverhalten auslöst, ist der Geruch ausströmenden Blutes.
- Der weiße Hai
- Nicht zu empfehlen ist es, weit ins offene Meer hinauszuschwimmen oder sich großen Schiffen, etwa verankerten Kriegsschiffen, zu nähern. Größeren Schiffen folgen meist Haie, die sich von den über Bord geworfenen Abfällen ernähren.
- Hai-Abwehr
- Von der amerikanischen Luftwaffe wurde zum Schutz abgeschossener Flieger ein Haifisch-Abwehrmittel entwickelt, eine in einem Beutel verwahrte Chemikalie: Kupferazetat.
- Der Hai ist kein Kämpfer
- Wie schreckhaft Haie sind, zeigt sich, wenn man direkt auf sie losschwimmt. Regelmäßig ergreifen sie dann die Flucht. Wir haben das auch schon bei Haien bis zu fünf Meter Länge beobachtet. Der Hai ist kein Kämpfer, sondern recht automatenhaft.
- Zoolog. Stichwort I
- Haie (Ordnung Selachii) bevölkern mit rund 250 Arten alle Weltmeere; dazu kommen noch einige wenige Arten, die im Süßwasser leben, z. B. im Ganges, im Sambesi und im Nikaragua-See. Alle sind Knorpelfische (Klasse Chondrichthyes).
- Zoolog. Stichwort II
- Der Vorderkörper der Haie weist viele Öffnungen auf. Da ist einmal das große Maul, das meist an der Unterseite des Kopfes, unterständig, gelegen ist. Vor dem Maul liegen Ein- und Ausströmöffnungen der Riechgruben.
Hecht
- Die großen Räuber werden immer kleiner
- Der Hecht ist der gewaltigste Raubfisch in Europas Seen und Teichen. Hai der Binnengewässer nannte ihn der alte Vater Brehm.
- Ein lebender Torpedo
- Als Räuber ist der Hecht hervorragend ausgestattet. Zwar kann er nicht besonders gut riechen und schmecken, aber seine Augen sind scharf; zwar schwimmt er nicht besonders schnell, aber aus der Lauer schießt er wie ein Torpedo auf die Beute zu.
- Zoologisches Stichwort
- Die Hechte - Esocidae - leben im Süßwasser: teils in stehenden, pflanzenreichen Binnengewässern, teils in Flüssen.
Kampffisch
- Kampffisch - Erst die Wut macht ihn schön
- Sie kämpfen um ihr Leben. Denn ohne Streit gehen sie ein. Sie brauchen die Kampfeswut nicht nur, um mit der ganzen Pracht ihrer roten oder blauen Farbtöne zu leuchten. Die Gallengymnastik erhält sie auch jung.
- Atmung übers Labyrinth
- Zwar haben Fische Kiemen, mit denen sie den Sauerstoff direkt dem Wasser entnehmen können. Wenn sie an der Oberfläche nach Luft schnappen, dann ist meist die Wasserqualität so schlecht, daß Erstickungsgefahr besteht.
- Angezüchtete Flossen
- Diese Schleierflossen sind übrigens eine Errungenschaft jüngster Entwicklung im Stammbaum der gezüchteten Kampffische. In freier Natur gibt es praktisch nur kleinflossige Tiere.
- Reizen genügt
- Nach alledem läßt sich eine Kampffischhaltung im häuslichen Aquarium mit unserer traditionellen Auffassung von Tierschutz durchaus vereinbaren. Denn zur Entfaltung seiner faszinierenden Pracht muß der Kampffisch nicht kämpfen.
- Kampf unter Wasser
- Hier zeigen wir Ihnen, wie ein Kampf unter Wasser vonstatten geht.
- Zoologisches Stichwort
- Kampffische sind eine Gattung (Betta) südostasiatischer Labyrinthfische (Belontiidae) aus der Ordnung der Barschartigen Fische (Perciformes). Mehrere Arten und Zuchtformen aus dieser Gattung werden vor allem in Thailand zu Wettkämpfen eingesetzt.
Rochen
- Flug durchs Wasser
- Der unkonventionelle Schwimmstil ist nur eine der Besonderheiten der Rochen.
- Manche wehren sich mit elektrischem Strom
- Viele der sogenannten Echten Rochen halten es mit der Elektrizität. Sie haben seitlich an ihrem peitschenartigen Schwanz ein kleines Kraftwerk, das auf chemoelektrischem Wege Strom liefert.
- Fliegender Teppich
- Rochen schwimmen durch wellenförmige Bewegungen ihrer Brustflossen.
- Zoologisches Stichwort
- Rochen bilden die Ordnung Rajiformes; sie haben wie die Haie ein knorpeliges Skelett und gehören daher auch zur Klasse der Knorpelfische.
Saisonfisch
- Er lebt nur einen Sommer
- Damit der Saisonfisch überlebt, liegen die Eier monatelang im Trockenen. Sonst entwickeln sich die Jungen nicht.
- Auch im Aquarium werden sie nicht alt
- Die Lebensdauer der Saisonfische ist, entsprechend den Verhältnissen in der Natur, nur kurz.
- Zoologisches Stichwort
- Saisonfische nennt man Fischarten, die in zeitweilig austrocknenden Binnengewässern leben, kurz vor dem Trockenfallen ihre Eier ablegen und dann sterben.
Seepferdchen
- Hohe Schule unter Wasser
- Seepferdchen gehören zu den reizvollsten und liebenswürdigsten Geschöpfen unserer Meere. Ihre Bewegungen - besonders bei den Hochzeitsvorbereitungen - sind tänzerisch graziös. Weil man sie liebt, hat man sie an manchen Küsten fast ausgerottet.
- Die Hochzeit
- Vor der Laichzeit beginnt die Balz. Dabei schwimmen die Seepferdchen - Männlein und Weiblein -, sichtlich animiert, in lockeren Gruppen. Sie drängen sich zusammen, lösen sich wieder voneinander.
- Seepferdchen - Zoologisches Stichwort
- Die Seepferdchen (Hippocampus) sind Fische aus der Ordnung der Gasterosteiformes (Stichlingsfische), zu der auch die Seenadeln, die Schepfenfische und ähnliche Arten gehören, die mit dem üblichen Fischtypus äußerlich wenig gemein haben.
Wels
- Katzenfisch
- Die bärtigen Welse haben bewundernswerte Sinnesorgane. Außerdem schmecken sie gut.
- Waller schnappen sich Enten
- Es gibt unglaublich viele Arten von Welsen, an die zweitausend. Sie sind in vielen Flüssen unserer Welt zu Hause einige auch im Meer -, und alle haben sie Bartfäden. Manche werden nur handgroß, andere noch kleiner.
- Riechen, Schmecken, Tasten, Hören
- In den Barteln der Welse sitzt ein fein ausgebildeter Tastsinn. Noch weit besser als die Schnurrhaare der Katzen sind diese Bartfäden imstande, auf Erschütterungen im Wasser zu reagieren oder Gegenstände abzutasten.
- Zoologisches Stichwort
- Welse (Siluriformes) sind eine vielgestaltige Ordnung bodenlebender, dämmerungs- oder nachtaktiver Süßwasserfische; nur wenige der rund 2000 Arten sind Bewohner des freien Wassers oder kommen im Brack- oder Meerwasser vor.
Zitteraal
- Schlag auf Schlag
- Die sogenannten Elektrofische haben eine erstaunliche Eigenschaft: Sie erzeugen elektrischen Strom. Die höchsten Spannungen bringt der in Südamerikas Flüssen lebende Zitteraal zustande 500 Volt oder noch mehr. Da müssen sogar Menschen vorsichtig sein.
- Prinzip der Leidener Flasche
- Humboldt hatte mit dem Instinkt des geborenen Forschers wie selbstverständlich die richtige Erklärung gefunden: Die elektrischen Organe des Zitteraals - überhaupt aller elektrischen Fische - arbeiten nach dem Prinzip der Leidener Flasche.
- Hintereinander und parallel geschaltet
- Humboldt und seine Kollegen, die sich über diesen Aufbau der elektrischen Organe klar waren, schätzten die Zahl der Einzelplättchen auf 6000 bis 8000. Heute weiß man, daß es beim Zitteraal viel mehr sind: Er hat mindestens 50 Säulen, und in jeder befinden
- Fünf bis acht Stromstöße
- Allerdings steht dem Zitteraal diese geballte elektrische Energie nur sehr kurze Zeit zur Verfügung. Die Zellen entladen sich in einem Sekundenbruchteil - die Messungen variieren zwischen 1,5 und drei Millisekunden.
- Zoologisches Stichwort
- In der Familie der Zitteraale (Electrophoridae) findet sich nur eine Gattung (Electrophorus), die wiederum nur eine Art umfaßt, den Zitteraal (Electrophorus electricus).








